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Gabriel Hribar 2

Training - Schnelligkeit


Die Bewegungsschnelligkeit hängt vom Muskelquerschnitt und dem Prozentsatz der schnellzuckenden Typ II Muskelfasern ab. Die Anzahl der hellen schnellzuckenden Fasern ist genetisch determiniert. Das bedeutet, dass ein schneller Sportler geboren wird und nur bedingt – bis maximal 30% - mit Training verbessert werden kann. Schnelligkeitstraining hat im Gesundheitssport keinerlei Bedeutung. Es setzt sich aus vielen Komponenten zusammen. Reaktionsschnelligkeit, Antrittsschnelligkeit und zyklische Schnelligkeit gehören zu diesem Komplex.
Zuerst kommt die Verbesserung des Muskelquerschnittes, wie oben beschrieben. Dann das Training der Maximalkraft und anschließend das Umsetzen in die Sportartspezifische Bewegung. Vorraussetzung für alle diese Trainings ist völlige Ermüdungsfreiheit und gründliches Aufwärmen der Muskulatur. Die Erholungszeit zwischen den Schnelligkeitstrainings beträgt drei Tage.
Optimalerweise werden diese Trainings bei hohen Außentemperaturen durchgeführt, weil die Muskulatur schneller zucken kann und die Regenerationsprozesse schneller ablaufen. Für die Energiebereitstellung werden ATP und Kreatinphosphat benötigt. Die Belastungszeit darf maximal 10 Sekunden betragen, wobei dazwischen 3-5 Minuten zum Auffüllen der Phosphatspeicher benötigt werden.
Ein Schnelligkeitstraining wird immer mit Stoppuhr durchgeführt, um die Erholungszeiten exakt ein zu halten. Ein Beispiel wäre: 10 x 5 Metersprints oder 5 x 10 Meter, dann eine Pause von 5 Minuten bis zur nächsten Belastung. Diese Trainings werden oftmals in Sprungformen durchgeführt, wobei die Sprunganzahl pro Bein ebenfalls ca. 10 beträgt und die Pausenzeiten gleich bleiben.



Gabriel Hribar

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