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Motivation

Die Fragen: "Was will ich erreichen? Wie erreiche ich es? Bis wann erreiche ich welches Ziel?" sollte sich der Sportler immer wieder stellen. Die Trainings- und Wettkampfaufzeichnungen werden dann mit den gestellten Zielen verglichen. Das setzen von realistischen Zielen ist im Leben wie im Sport von hoher Wichtigkeit. Wer sich unrealistische Ziele stellt, erlebt zu häufig Frustrationen. Häufige Frustrationen führen zu Motivationsproblemen.

Auf der anderen Seite ist es völlig normal, dass es bei Formtiefs und Übertrainingsproblemen zu Motivationseinbußen kommt. Der berühmte Satz: "Der Weg ist das Ziel", bekommt erst am Ende einer Sportlerkarriere seine Bedeutung, wenn man erkennt, dass nach dem Erreichen des großen Zieles plötzlich ein entsprechend großes Motivationsloch entsteht!

Viele Komponenten der Motivation werden in unserere Erziehung gelegt. Die Fähigkeiten sich zu quälen, nach Niederlagen immer wieder aufzustehen, die Zähigkeit ein Ziel zu verfolgen usw. sind ganz wichtige Teilfaktoren des sportlichen Erfolges. Eine intakte Familienstruktur, verbunden mit dem Glauben, sind die wichtigsten Grundvorraussetzungen einer starken Persönlichkeit im Sport!

Sogennante Motivationsgurus ordnen zuerst die Zielsetzungen und bestimmen zusammen mit dem Sportler die Zeitspannen und die Methoden. Starke Persönlichkeiten brauchen keine Motivationsgurus, weil sie selbst in der Lage sind, die Ziele entsprechend zu bestimmen.

Eine der wichtigsten Dinge nicht nur im Sport ist die Kreativität mit welcher der Trainingsalltag gestaltet wird, weil durch viel Abwechslung keine Eintönigkeit und damit Motivationsprobleme entstehen!

 

Sinn und Unsinn leistungsorientierten Denkens


In unserer Leitsungsgesellschaft reicht es nicht, dass wir als einzigartige Geschöpfe nur einfach da sind! Wir müssen uns durch tägliche Leistung erst unseren Zuspruch verdienen.

Diese Einstellung prägt uns auch in unserem Sportverhalten. Es muss immer um etwas gehen. Schneller, weiter, höher, stärker... als die Anderen, um Bestätigung zu erfahren. Darin wurzelt oftmals die Kernmotivation eines großen Sportlers. Er wurde nur gelobt, wenn er tolle Leistungen erbrachte - also quält er sich deshalb so unverdrossen!? Später kann es natürlich zum echten Wildwuchs kommen, wenn Menschen, die im Beruf Höchstleitungen bringen müssen, die fehlende Selbstbestätigung im Freizeitsport suchen. Es wird auf sämtlichen Müssiggang in der Freizeit verzichtet, um dann in der Alterskategorie Männer über 40 den 2657. Platz beim New York-Marathon zu erringen. "Ist es nötig, so weit zu fliegen, um 42 Kilometer weit zu laufen? Ist es erholsam zusammen mit 40.000 Menschen auf engen Strassen und Brücken zu laufen? Sind die Freunde es wert, dass man gänzlich auf ihre Anwesenheit verzichtet nur damit man bei diesen Events dabei sein kann? Ist die Familie es wert so oft auf ihren Vater/Mutter zu verzichten, damit er/sie ihre egoistischen Ziele verfolgen können?"

Überlegen sie ernsthaft bei jeder einzelnen Fragestellung, ob und inwieweit sie davon betroffen sind! Reagieren sie, wenn ihr Gewissen Probleme bekommt, die Fragen ehrlich zu beantworten! Gesundheitssport ist eine optimale Symbiose zwischen diesen erwähnten Faktoren! Der Freizeitsport soll niemals zu Freizeitstress ausarten!


Gabriel Hribar

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