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Wettkampf

Wichtig ist ein optimal dosiertes Training in den Tagen vor dem Wettkampf. Es sollen keine intensiven Belastungen mehr durchgeführt werden. Um möglichst viel Leistungsreserven abrufen zu können ist ausreichender Schlaf – mindestens 8 Stunden – notwendig. Wer mit Einschlafstörungen zu kämpfen hat soll es einmal mit hochdosiertem Baldrian versuchen in Form von Schlafkapseln der Fa. Bio-Gelat!

Die optimale Ernährung hängt von der Belastung im Wettkampf ab. Normalerweise ist 4 Stunden vor dem Wettkampf die letzte Nahrungsaufnahme, welche aus leicht verdaulichen Speisen bestehen sollte. Keine grobkörnige Vollkornkost, die den Verdauungsapparat unnotwendig lange belastet. Von den Eiweißen ist ein gekochtes Vollei am leichtesten auf zu schlüsseln. Wichtig ist ausreichende Flüssigkeitszufuhr, die an sehr heißen Tagen bereits in der Früh mit neutralem Quellwasser immer wieder in kleinen Mengen zu erfolgen hat. Ein Kältetyp, den es ständig friert, sollte er das Wasser aufkochen und mit wärmenden Kräutern wie. Fenchel, Rosmarin und/oder Ingwer versetzen.

Wenn man einen sehr „nervösen Darm“ hat und deshalb kaum mehr irgendetwas am Wettkampftag essen kann, ist flüssige Nahrungszufuhr in bestverdaulicher Form notwenig. Dies geht mit dem mittelkettigen Fünfachzucker Maltodextrin mit 60 – 80 Gramm pro Liter Wasser sehr gut. Maltodextrin kann in jeder Apotheke günstig bezogen werden. Dieses Getränk wird mit 60 – 80 mval Salz pro Liter versetzt – gerade soviel, dass es nicht geschmeckt wird – und somit 4 mal schneller aus dem Darm aufgenommen, als reines Wasser. Die Kohlehydrate werden rasch resorbiert und dann kontinuierlich abgegeben, wodurch es zu keinen unnotwendigen Blutzuckerspitzen kommt!

Die mentale Wettkampfvorbereitung ist nicht zu vergessen, die über hören von Stimmungsmusik, Spaziergang im Wald, ansehen von Bildern über erfolgreiche Wettkämpfe, bis zu aggressiver Kampfvideos in Zweikampfbetonten Sportarten, reicht.

Wettkampfnachbereitung

„In der Verarbeitung eines tollen Sieges oder einer bitteren Niederlage wird bereits der Weg für den nächsten Sieg oder die nächste Niederlage geebnet!“. Diese Tatsache haben viele Sportler immer wieder erlebt! „Feiere einen Sieg, aber triumphiere nicht!“ – dies bedeutet, dass ein reifer Sportler oder eine reife Mannschaft im Moment des Sieges immer faire Worte für den Unterlegenen finden soll. Es ist ein riesiger Unterschied, ob ein Wettkampfkommentar aus übertriebenem, überheblichem Selbstbewußtsein kommt oder aus der Demut des glücklichen Augenblickes! Alle Beteiligten sollten unmittelbar nach dem Wettkampf jedweden Kommentar zum Schiedsrichter, Trainer und Gegner vermeiden, sondern nur ihre eigene Leistung möglichst akribisch bewerten. Der Trainer sollte unmittelbar nach dem Wettkampf keine wie immer gearteten Kritiken abgeben, weil auch er die gesamte Situation noch zu emotional sieht! Der Athlet kann die Kritik oftmals gar nicht richtig einordnen und es besteht die Gefahr das er leichtsinnig eine unnotwendige Bemerkung fallen läßt, die den Trainer zu negativen Handlungen zwingt. Nach ein paar Stunden und besonders am nächsten Tag ergibt sich ein viel objektiveres Gesamtbild für beide Seiten.

Nun zu den rein körperlichen Aspekten der Wettkampfnachbereitung. Da der Wettkampf immer mit sehr intensiven Belastungen für den Organismus und die Psyche einhergeht, ist unmittelbar danach ein langsames Abwärmen mit einem Laufprogramm im Grundlagenbereich kombiniert mit statischen Dehnübungen ideal. Die optimale Zeitspanne für das Abwärmen beträgt abhängig von den Außentemperaturen und dem Lebensalter zwischen 20 – 40 Minuten. Sofort nach dem Wettkampf ist flüssige Nahrungszufuhr zu bevorzugen, weil auf Grund der Stresssituation der Magen, als primäres Stressorgan, gar nicht in der Lage wäre feste Speisen adäquat aufzuschlüsseln. Optimal ist Maltodextrin zum Auffüllen der Kohlehydratspeicher in der Konzentration wie oben beschrieben mit etwas Kochsalz versetzt. Feste Speisen können abhängig vom Vegetativum erst nach etwa ein bis zwei Stunden zugeführt werden, wobei leicht verdauliche Speisen zu bevorzugen sind, weil die Nachtruhe, als wichtigste Erholungsmöglichkeit, dadurch nicht gestört wird. Alle zweikampfbetonten Stortler trinken danach am liebsten Bier, weil es einerseits viel Volumen bei relativ wenig Alkoholgehalt hat. Bier hat eine sehr günstigen Kohlehydratanteil und eine gute Elektrolytverteilung. Der Alkohol dient jenen Sportlern zur vegetativen Beruhigung, die nach besonders aufregenden Wettkämpfen nicht einschlafen können. Selbstverständlich sollte jeder Sportler seine ideale Menge kennen, den zuviel Alkohol schadet der Erholung und belastet unnotwendig den Leberstoffwechsel.




 

Gabriel Hribar

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